Veröffentlicht am: 11.02.2012 um 09:29

Standard & Poor’s stuft italienische Banken herab

Standard & Poor's italienische BankenDie Kreditrating Agentur Standard & Poor’s (kurz: S&P) hat am Freitag wie angekündigt das Rating mehrere italienischer Banken verschlechtert. Von den 37 italienschien Banken wurden 34 Banken, darunter auch die HypoVereinsbank-Mutter UniCredit, im Rating herabgestuft. Neben der UniCredit, erhielten die anderen Großbanken wie Inesta Sanpaolo, Banca Monte und die Paschi di Siena ebenfalls das neue Rating BBB+. Dieses Rating bedeutet bei Standard & Poor’s, dass es sich durchaus um gute Anlagen handelt, sollte sich jedoch die wirtschaftliche Lage weiter verschlechtern, kann mit Problemen gerechnet werden.

Die Herabstufung der Banken durch Standard & Poor’s war eine Reaktion auf schlechteren Ratings vieler Euroländer. Um besser vor wirtschaftlichen Krisen und geschützt zu sein und um wieder ein besseres Rating durch Standard & Poor’s zu erhalten, müssen die von der Herabstufung betroffenen Banken bis zum Juni dieses Jahres eine massive Kapitalerhöhung durchführen, andernfalls behalten sie das BBB+ Rating. Sollte sich zudem die gesamtwirtschaftliche Situation Italien weiterhin verschlechtern, so laufen die italienischen Banken sogar Gefahr noch weiter durch Standard & Poor’s herabgestuft zu werden.

Bildquelle: Tm / en.wikipedia.org

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Kommentare (1)

Gregor

13. Februar 2012 um 11:29    


Bei der italienischen Wirtschaftslage war es ja nur eine Frage der Zeit bis die erste Ratingagentur das Rating der italienischen Banken verschlechtert…

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